Die Geschichte unseres Hauses
Tief in Marktbreit verwurzelt. Seit 1920 ist das Hotel Löwen im Besitz der Familie König und steht seither für fränkische Gastfreundschaft mit Herz.
Was einst als traditioneller Gasthof begann, wurde über die Jahrzehnte mit viel Fleiß, Mut und Liebe zum Detail weiterentwickelt. Generation für Generation hat den Löwen geprägt, erneuert und zugleich den Charakter des Hauses bewahrt.
2004 übergaben die Eltern Gertrud und Peter König den Familienbetrieb an Tilmann König. Seitdem führt er das Haus mit neuen Ideen und viel Feingefühl weiter – damit der Löwen auch heute ein Ort bleibt, an dem man gerne einkehrt, genießt und wiederkommt.
anno 1382

Die Wurzeln unseres Hauses reichen bis ins Jahr 1382 zurück.
1920
Seit 1920 ist der Löwen im Besitz der Familie König. Gertrud und Peter König führten das Haus viele Jahre, bis sie es 2004 an ihren Sohn Tilmann König übergaben, der die lange Tradition mit viel Herz und Feingefühl weiterführt.
1900
Erst um 1900 wurde das weitgehend konstruktive Fachwerk mit Merkmalen der Frührenaissance freigelegt. Es bildet einen besonderen Kontrast zu den reichverzierten und feingegliederten Barockhäusern am Marktplatz. Die im oberen Giebelfeld angebrachte Eule liefert Hinweise auf studentische Verbindungstreffen im Hotel Löwen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Auch im Inneren des Hauses ist ein Eisengitter mit Eule zu finden.
1750
Um 1750 wurde der Löwen zur fürstlich-schwarzenbergischen Herberge. Für den Fürsten stand ein eigenes Zimmer bereit – und auch König Ludwig I. von Bayern soll hier übernachtet haben. Um 1900 wurde das Fachwerk wieder freigelegt, wie man es heute kennt.
1684
Joh. Veeth aus Dettelbach kaufte den Hof aus der Konkursmasse für 1000 Rheinische Taler und übernahm ab 01.03.1685 die Zollverwaltung in Marktbreit. 1833 wurde das Gasthaus von Carl Ludwig Dail erworben. Dessen Sohn Georg war bekannt als "Billardeur, Seiler, Seifensieder, Lichterzieher, König der Spediteure, Aufläder, Sackträger und Schiffsleute".
1646
1646 heiratete Ernst Sartorius in den damaligen „Groehof“ ein und übernahm die Gastgerechtigkeit des gegenüberliegenden Ausspanns „Zum güldenen Löwen“. Unter seinem Namen ging das Haus in die Stadtgeschichte ein. Später wurde der Gasthof für 1000 Rheinische Taler an Johann Veeth aus Dettelbach verkauft, der ab 1684 die Zollverwaltung in Marktbreit übernahm.
1382
Im Inneren des Hauses, das als zweitältestestes Gasthaus Bayerns bezeichnet wird, findet sich ein Mauerstein von 1382, das Erdgeschoss wird in das 15. Jahrhundert datiert. Der Fachwerkaufbau wird seiner Form entsprechend in das 16. Jahrhundert datiert (Kellertor der Westseite trägt die Jahreszahl 1592). Jahreszahlen über den Fenstern des Vordergiebels besagen, dass im Jahre 1739 weitere umfangreiche Baumaßnahmen an der "Fürstlich Schwarzenbergischen Herberge" vorgenommen wurden.
Für eventuelle Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
